Allgemeine Informationen
Gelungene Mischung. Intersektionelle Pfingstrosen
Diese Pfingstrosen sind aus Kreuzungen zwischen Stauden- und Strauchpäonien (P. lactiflora x P. lutea) hervorgegangen und vereinen den staudigen Wuchs der einen mit der imposanten Blütengröße und den subtilen Farben der anderen Gruppe. Sie sind ausgesprochen gesund, wüchsig und robust und damit auch für solche Plätze geeignet, an denen andere Pfingstrosen nicht recht wachsen wollen. Das dekorative Laub hält bis lang in den Herbst hinein. Besonders hervorzuheben ist auch, dass sich die Blüten nach und nach, über einen Zeitraum von mehreren Wochen öffnen und gelegentlich sogar mit einer spätsommerlichen Nachblüte gerechnet werden kann.
Pfingstrosen
Pfingstrosen (auch Päonien) gehören neben Magnolien und Seerosen zu den ältesten Blütenpflanzen der Erde; sie sind schon vor mehr als 100 Mio. Jahren entstanden. Wir haben einige seltene, oft historische Sorten zusammengestellt, da diese meist besonders vital und robust sind. Sie sind unempfindlicher gegen Mairegen und heftige Frühsommerwinde, und sie duften verschwenderisch. Pfingstrosen blühen meist ab dem zweiten und eignen sich zur Schnittblumengewinnung ab dem dritten Standjahr. Gut gepflegte Pflanzen können über 50 Jahre alt werden.
Pfingstrosen teilen
Die langlebigen Staudenpfingstrosen können durchaus 20 Jahre am selben Standort wachsen; sie lassen aber irgendwann in ihrer Blühwilligkeit nach. Im September/Oktober ist dann die ideale Zeit, ältere Stöcke zu teilen: Die Stauden werden zurückgeschnitten, ausgegraben und mit Messer oder Spaten so geteilt, dass jedes Teilstück mindestens 2–3 Knospen für den Neuaustrieb hat. Anschließend flach wieder einpflanzen.
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