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Wildbienenhaus Robinienholz 831213

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Wenn wir ein bestimmtes gutes Ding suchen und feststellen müssen, dass die Suchergebnisse unserem Anspruch an Material, Optik und Funktion nicht genügen, dann lassen wir das Produkt auch schon einmal nach unseren Vorstellungen anfertigen. Im Falle unseres Wildbienenhauses war uns zum Wohl der Tiere eine sorgfältige, saubere und somit rissfreie Verarbeitung des passenden Holzes besonders wichtig. Bei dieser Ausführung des Wildbienenhauses haben wir zusätzlich darauf geachtet, dass auch die selten gewordenen kleinen Wildbienenarten Raum und Unterschlupf finden – daher die Brutröhren mit dem schmalsten Durchmesser.

Kernsaniert. Für mehr Artenreichtum

Unser Wildbienenhaus steht jetzt noch mehr hohlraumbrütenden Wildbienenarten als Nist- und Überwinterungshilfe offen. Warum das so ist? Ganz einfach: Wir haben den bereits vorhandenen Brutröhren zusätzliche Röhren mit einem kleineren Durchmesser hinzugefügt. Denn gerade den ganz kleinen Arten, die in schmaleren Gängen nisten, möchten wir Möglichkeiten zum Unterschlupf bieten – sie sind zugleich die in ihrem Überleben meistgefährdeten Wildbienen. Daher verfügen die hinzugekommenen Brutgänge über einen Durchmesser von nur drei Millimetern. Zugleich erhöht sich somit die Anzahl der Wohneinheiten im Haus um etwa ein Drittel.

So lässt sich erreichen, dass auch seltene Wildbienen wie zum Beispiel die Glockenblumen-Scherenbiene oder die Gewöhnliche Löcherbiene Heimat finden. Wussten Sie, dass die Genannten zu den oligolektischen Insektenarten zählen? Der Begriff „oligolektisch“ stammt aus dem Griechischen („oligos“, übersetzt „wenig, klein“, und „lektos“, zu Deutsch „ausgewählt“) und steht in diesem Fall für eine ausgewählte Anzahl von Pflanzen, die als Nahrungspflanze bevorzugt werden. So ist die Glockenblumen-Scherenbiene für ihr Überleben ausschließlich auf Glockenblumen als Nahrungslieferanten angewiesen. Die Gewöhnliche Löcherbiene hingegen ist auf Korbblütler als Nahrungspflanzen spezialisiert, darunter Distel, Flockenblume, Goldrute, Kamille, Sonnenhut, Ringelblume, Wasserdost und Wegwarte. Unsere Empfehlung: Pflanzen Sie in der Nähe des Plätzchens, an dem Sie Ihr Wildbienenhaus aufstellen, ein abwechslungsreiches Nektar- und Pollenangebot in Ihren Garten. Heimischen Pflanzen sollten Sie dabei den Vorrang geben. Die beste Wildbienenhilfe sieht so aus: Informieren Sie sich vorab darüber, welche (gefährdeten) Wildbienenarten in Ihrer Region vorkommen, und gestalten Sie Ihre Pflanzen- und Saatgutauswahl entsprechend.

Verletzungsgefahr besteht für die geflügelten Insekten übrigens nicht. Denn wir achten bei der Verarbeitung unseres Wildbienenhauses aus Robinienholz insbesondere darauf, dass die Einfluglöcher durch eine zusätzliche Senkbohrung möglichst sauber ausgeführt sind. Sämtliche Bohrungen werden entgratet und glatt geschliffen. So lässt sich sicherstellen, dass die Wildbienen sich beim Einzug nicht die Flügel einreißen. Auf diese Weise gut untergebracht, tragen die Tiere zur Belebung Ihres Gartens bei – während Sie mit dem Aufstellen des Wildbienenhauses einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt leisten.

Neue Heimat. Nist- und Futterplätze im Garten

Natürliche Unordnung fehlt fast überall in unserer aufgeräumten Landschaft. Die großen landwirtschaftlichen Flächen sind kaum noch von Buschwerk und Hecken umsäumt, in den Hausgärten wird Abgeblühtes sogleich beschnitten und eingekürzt, Laub und Gehölzschnitt entfernt. Die Folge: Natürliche Lebensräume für Nutzinsekten und im Übrigen auch für bei uns beheimatete Singvögel gibt es zunehmend weniger.

Sowohl zur Belebung des Gartens als auch zur daraus resultierenden Verbesserung des Ökosystems sind Nisthilfen und Futterplätze das Mittel der Wahl. Damit lassen sich Nützlinge ansiedeln, die den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln überflüssig machen und zugleich erhellende Beobachtungen erlauben. Artenschutz und Naturerlebnis lassen sich auf diese Weise sehr leicht verbinden. Da die Tiere individuelle Formate bevorzugen, kann man schon durch die Wahl der Nisthilfe relativ gezielt bestimmte Arten fördern. Unsere Nist- und Futterplätze sind aus dauerhaften und ansehnlichen Materialien gefertigt.

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